Rauch, Hitze, Menschenrettung – Große Einsatzübung in der Volksschule St. Andrä-Wördern
„Kellerbrand in der Volksschule St. Andrä-Wördern – mehrere vermisste Personen!“ Mit dieser dramatischen Alarmmeldung startete am 30. Juni eine groß angelegte Einsatzübung für die Freiwilligen Feuerwehren St. Andrä-Wördern, Zeiselmauer und Wolfpassing.
Minuten später trafen die ersten Fahrzeuge am Übungsort ein. Nach einer schnellen Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurden die Aufgaben verteilt – jede Sekunde zählte. Um den Innenangriff abzusichern, verlegten die Einsatzkräfte rasch mehrere Schlauchleitungen. Dann begaben sich die ersten Atemschutztrupps in die verrauchten Kellerräume der Schule. Drinnen herrschte Nullsicht, dichter Rauch, Enge – eine fordernde Situation, wie sie im Ernstfall nicht realistischer sein könnte.
Zug um Zug wurden Kinder und Jugendliche mithilfe von Fluchthauben aus dem Gebäude gerettet. Zeitgleich brachte die Drehleiter mehrere Personen aus den oberen Stockwerken in Sicherheit. Trotz der simulierten Ausnahmesituation arbeiteten alle Trupps ruhig, koordiniert und hochprofessionell.
Nach intensiven Minuten konnte Bilanz gezogen werden: Insgesamt wurden zehn Personen und vier Übungspuppen erfolgreich aus dem Gefahrenbereich gerettet – ein voller Erfolg für alle Beteiligten.
Zum Abschluss der Übung trafen sich die Kameradinnen und Kameraden sowie die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die als Darsteller fungiert hatten, in entspannter Atmosphäre zur gemeinsamen Nachbesprechung. Dabei wurden einzelne Abläufe analysiert, Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert – und vor allem eines spürbar: Teamgeist, Engagement und die Bereitschaft, im Ernstfall alles zu geben.