S1 - Gefahrenmeldeanlage - Schadstoff/Gas am 28. Februar 2026

Am 28. Februar um 10:18 Uhr wurde die Feuerwehr St. Andrä-Wördern zu einem Schadstoffeinsatz im Bereich der Königstetter Straße nach St. Andrä-Wördern alarmiert.

Ein Bewohner setzte den Notruf ab, um den Alarm eines Kohlenmonoxidmelders in seinen Räumlichkeiten zu melden. Der Bewohner verließ das Haus umgehend und unverzüglich.

Aufgrund einer stattfindenden Drehleiterschulung konnten die Einsatzkräfte innerhalb von zwei Minuten den Einsatzort erreichen. Ein Atemschutztrupp rüstete sich bereits während der Anfahrt aus.

Die durchgeführten Messungen ergaben keine erhöhten Gaskonzentrationen. Der Einsatzleiter hat bis zur Wartung der Heizanlage ein Heizverbot gegen den Eigentümer ausgesprochen. 

Nach rund einer halben Stunde konnte die Feuerwehr St. Andrä-Wördern wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

Bei diesem Einsatz standen das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF3), die Drehleiter (DLK) und das Kommandofahrzeug (KDO) im Einsatz. 

Weitere Einsatzkräfte: Rettungsdienst

Dieser Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Kohlenmonoxidmelder in Wohnräumen sind. Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung in Heizungsanlagen, Öfen oder Durchlauferhitzern entstehen kann. Bereits geringe Konzentrationen können zu Kopfschmerzen, Schwindel oder Bewusstlosigkeit führen – hohe Konzentrationen sind lebensgefährlich.

Das vorbildliche Verhalten des Bewohners, das Gebäude sofort zu verlassen und den Notruf abzusetzen, hat mögliche Gesundheitsschäden verhindert.

Grundsätzlich gilt:

• Bei Auslösung eines CO-Melders: Räume sofort verlassen, Fenster und Türen öffnen (wenn gefahrlos möglich) und den Notruf wählen.

• Heizungsanlagen sollten regelmäßig gewartet werden.

• CO-Melder sollten in der Nähe von Heizgeräten sowie in Schlafräumen installiert sein.