Am 25. Juli wurde die Freiwillige Feuerwehr St. Andrä-Wördern um 10:06 Uhr zu einem Kaminbrand nach St. Andrä-Wördern alarmiert.
Bereits kurz nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der betroffene Kamin umfassend kontrolliert. Über die Drehleiter überprüfte ein Atemschutztrupp den Schornstein im Dachbereich, während ein weiterer Trupp den Kamin im Gebäudeinneren inspizierte. Parallel dazu wurde das gesamte Wohnhaus mithilfe eines Mehrgasmessgeräts auf mögliche Schadstoffe untersucht.
Um eine Brandausbreitung oder einen möglichen Brandübergriff auf die Dachkonstruktion auszuschließen, kam zusätzlich die Feuerwehrdrohne zum Einsatz. Der Dachbereich wurde während des gesamten Einsatzes aus der Luft überwacht.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Kamin durch die Atemschutztrupps gekehrt, um verbliebene Glutnester zu entfernen und eine erneute Entzündung zu verhindern.
Abschließend sprach der Einsatzleiter gegenüber den Hauseigentümern ein Heiz- und Benützungsverbot für den Kamin aus, bis dieser durch einen Fachbetrieb überprüft und wieder freigegeben wird.
Nach rund einer Stunde konnten die Einsatzkräfte den Einsatz erfolgreich beenden, ins Feuerwehrhaus einrücken und die volle Einsatzbereitschaft wiederherstellen.
Eingesetzte Fahrzeuge und Geräte:
- Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 3)
- Drehleiter (DLK)
- Kommandofahrzeug (KDO)
- Feuerwehrdrohne St. Andrä-Wördern