Am 4. Oktober 2026 wurde die Feuerwehr St. Andrä-Wördern um 19:54 Uhr zu einer Personensuche im Bereich der Landesstraße L2118 alarmiert.
Nach einer Wanderung galt eine Person als vermisst. Nach Rücksprache mit der bereits anwesenden Polizei wurde das weitere Vorgehen abgestimmt.
Zu Beginn wurde mittels Drohne der Feuerwehr St. Andrä-Wördern der Bereich der letzten Sichtung abgeflogen und kontrolliert. Parallel dazu wurden gemeinsam mit weiteren freiwilligen Helfern mehrere Suchtrupps gebildet, welche die angrenzenden Waldgebiete absuchten.
Im weiteren Einsatzverlauf traf die Einsatzdrohne der Polizei sowie ein Diensthundeführer an der Einsatzstelle ein und unterstützten die Suchmaßnahmen. Aufgrund der Größe des Suchgebietes wurden zusätzlich die Feuerwehr Hintersdorf und die Österreichische Rettungshundebrigade zur Unterstützung alarmiert.
Gegen 22:00 Uhr konnte die vermisste Person wohlbehalten aufgefunden und der bereits seit mehreren Stunden wartenden Familie übergeben werden.
Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Die eingesetzten Kräfte rückten wieder ins Feuerwehrhaus ein und stellten die volle Einsatzbereitschaft her.
Im Einsatz standen:
- Hilfeleistungsfahrzeug HLF
- Kommandofahrzeug KDO
- Feuerwehrdrohne
- Berglandlöschfahrzeug BLF
- Mannschaftstransportfahrzeug MTF 1
- Mannschaftstransportfahrzeug MTF 2
Weitere Einsatzkräfte:
- Polizei mit Drohne und Hundeführer
- ÖRHB – Österreichische Rettungshundebrigade
- Rotes Kreuz
- Feuerwehr Hintersdorf
- Freiwillige Helfer
Ein besonderer Dank gilt auch der Jägerschaft der Marktgemeinde St. Andrä-Wördern, die sich während der Suchaktion aktiv an den Suchmaßnahmen beteiligte und mit ihrer Ortskenntnis bei der Suche im weitläufigen Waldgebiet unterstützte.
Wichtiger Hinweis zum Drohnenbetrieb
Im Zuge des Einsatzes wurde auch eine private Drohne im Bereich der Suchmaßnahmen festgestellt.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Betrieb privater Drohnen im Bereich laufender Einsatzstellen strikt zu unterlassen ist. Eine Drohne kann Einsatzkräfte und insbesondere Einsatzdrohnen, Hubschrauber oder andere Luftfahrzeuge erheblich gefährden und dadurch die Einsatzmaßnahmen beeinträchtigen oder sogar verhindern.
Bitte halten Sie sich von Einsatzstellen fern und verzichten Sie auf den Betrieb von Drohnen! Einsatzkräfte benötigen für ihre Arbeit einen sicheren und ungestörten Luftraum.