Am 18. April wurde die Feuerwehr St. Andrä-Wördern um 18:11 Uhr zur Unterstützung der Feuerwehren Zeiselmauer, Wolfpassing, Muckendorf-Wipfing und Königstetten zu einem bereits ausgedehnten Strohballenbrand nach Zeiselmauer gerufen.
Aus unbekannter Ursache stand ein großer Stapel Strohballen in Flammen.
Das Atemluftfahrzeug (ALF) stellte sich in sicherer Umgebung auf und richtete einen Atemschutzsammelplatz ein. Das Hilfeleistungsfahrzeug 3 (HLF 3) unterstützte die Löschmaßnahmen vor Ort mit mehreren Löschleitungen. Aufgrund der mangelnden Wasserversorgung richtete das Tanklöschfahrzeug (TLFA) zusammen mit einem weiteren Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Königstetten einen Pendelverkehr ein. Darüber hinaus wurden mehrere Atemschutztrupps eingesetzt. Um die Löschwirkung zu maximieren, wurde dem Löschwasser 0,1 % Schaummittel beigemischt. Dadurch wird die Oberflächenspannung des Wassers reduziert, sodass das Löschwasser in die gepressten Strohballen vordringen kann. Mithilfe eines Teleskopladers wurde das Stroh schrittweise verteilt und anschließend mit Dunghaken gezielt nachbearbeitet. So konnten auch kleinere Glutnester festgestellt und abgelöscht werden.
Vor dem Einrücken wurde das gesamte Brandgut abschließend mit dem Frontmonitor des Hilfeleistungsfahrzeugs 3 (HLF 3) mittels Löschwasser benetzt.
Nach rund vier Stunden konnte die Feuerwehr St. Andrä-Wördern wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft zusammen mit der Feuerwehr Königstetten herstellen.
Bei diesem Einsatz standen das Kommandofahrzeug (KDO), das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF3), das Tanklöschfahrzeug (TLFA), das Atemluftfahrzeug (ALF) und Logistikfahrzeug (LAST) im Einsatz.
Weitere Einsatzkräfte: Freiwillige Feuerwehr Zeiselmauer, Freiwillige Feuerwehr Wolfpassing, Freiwillige Feuerwehr Muckendorf - Wipfing, Freiwillige Feuerwehr Königstetten, Polizei